21. Ausgabe Bremer Tanzschlüssel

Seite 25 Lateinformationen und TSG - Pressesprecher Mirco von Döhlen wurde ein Livestream auf Sport Deutschland.TV angeboten. Neun Stunden live auf Sendung, zwischen den Turnier- veranstaltungen der 1. und 2. Bundesliga gab es Rückblicke auf TSG - Großturnierveranstaltungen aus den Jahren 2013 und 2014. Trotz allem hatten sich die startenden Teams viel vorgenommen, so ist doch das zweite Turnier richtungsweisend für den Rest der Wettkampfsaison. Auf jeden Fall waren alle Beteiligten froh, dass das Formationsfestival überhaupt durchgeführt werden konnte. Leider gab es auch zwei Absagen für die 1. Bundesliga. Dem GGC B - Team und dem TTC Rot - Weiß - Silber Bochum hatte es schlimmer getroffen. Auf- grund von Quarantänefällen mussten beide Teams ihre Turnierteilnahme absagen. Und so ging es mit sechs Paaren in die Vorrunde der 1. Bundesliga Latein. Das GGC A - Team konnte in Bremerhaven nicht mit der Stammbesetzung in den Wettkampf gehen. Und so musste kurz vor dem Turnier während der letzten Trai- ningseinheit noch so einiges umgestellt werden. Alles, was über viele Wochen und Monate mit der Choreografie "Emozioni" akribisch und schweißtreibend einstudiert worden war, fühlte sich für die Tänzerinnen und Tänzer nun plötzlich wieder ganz neu und ungewohnt an. „ Das Formationstanzen macht aus, dass sich jeder auf je- den verlassen kann, dass man gewohnte Wege geht. Im Moment muss man sehr viel improvisieren. Das ein oder andere Turnier macht es aber umso spannender “, sagt GGC - Trainer Roberto Albanese. TSG plötzlich nur zu Siebt Das TSG A - Team war trotzdem in großer Vorfreude auf das Heimturnier. Allerdings gab es krankheitsbedingt den Ausfall von Marius Morck und Vanessa Beer. Zu al- lem Übel kam dann noch am Turniertag ein Hausunfall einer der Tänzerinnen dazu, so dass der Ausfall irgendwie kompensiert werden musste. Statt mit acht, tanzten die Bremerhavener nur mit sieben Paaren. Trainer Dirk Buchmann musste spontan die Choreografie "Time Machine" umarbeiten. „ Wir mussten kurzfristig auf sieben Paare umstellen, aber die Mannschaft hat das mit Bravour gemacht – dafür, dass einige Passagen erst wenige Stunden alt waren “, sagt Trainer Dirk Buchmann. Als das A - Team des GGC Bremen auf dem Parkett ihre Choreographie „ Emozioni “ zeigten, war dem Team deutlich anzumerken, dass das Vertraute nicht mehr kom- plett da war. Man bemerkte einige Fehler und kleine Patzer, ein ungewohntes Bild vom Weltmeister. Doch die Bremer sind bekannt dafür, sich im Turnierverlauf stets steigern zu können und das taten sie auch dieses Mal: In der Finalrunde bot sich ein komplett anderes Bild, Grün - Gold tanzte die sechs Minuten souverän und feh- lerfrei durch. Platz eins, Einstimmigkeit unter den sieben Wertungsrichterinnen und –richtern.

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