21. Ausgabe Bremer Tanzschlüssel

EM der Lateinformationen Seite 11 Wien/Schwechat. Es ist Samstag, der 28. Mai 2022, 22:30 Uhr, Multiver- sum - Halle Schwechat. Das Ergebnis steht fest, die beste Wertung erhielt das A - Team des Grün - Gold - Club Bremen mit ihrem Thema „ Emozioni “. Und damit holt sich der Verein um das Trainerteam Uta und Roberto Alba- nese und Sven Emmrich den 5. Europameistertitel der Vereinsgeschichte. Das A - Team der TSG Bremerhaven, nach 14 Jahren wieder bei einer Euro- pameisterschaft dabei, ertanzte sich ein Platz auf dem Treppchen und ge- winnt die Bronzemedaille. Lediglich acht Formationen aus fünf Nationen gingen in Wien ins Rennen. Die gro- ßen Konkurrenten aus Russland fehlten, weil die Teams wegen des Ukraine - Krieges nicht teilnehmen durften. Und so fehlte den deutschen Teams der Ver- gleich und auch der entsprechende Kick im Kopf, dass es kein Selbstgänger ist. Ein Selbstgänger war es so oder so nicht, denn die Formation vom Gastgeber Zwölfaxing präsentierte sich in allen drei Runden sehr stark. In der Vorrunde ent- puppten sich zwei Teams als regelrechte Nachwuchsteams. Dazu gehörte das Double V B - Team aus den Niederlanden und das polnische Team aus Radom. Die polnischen Tänzerinnen und Tänzer hatten ein Durchschnittsalter von ca. 15 Jah- ren, während das Team aus Holland noch jünger wirkte. Alle acht Teams schafften nach der Vorrunde den Sprung in die Zwischenrunde. Neben den beiden deutschen und österreichischen Formationen, qualifizierten sich die Mannschaften von Double V A und B, Radom aus Polen und das britische Team aus Cambridge. Nach der Zwischenrunde schieden die beiden Teams aus Radom und von Team Double V B aus. Im Finale mit sechs Formationen hatten die beiden Mannschaften von Double V und Cambridge kaum Chancen, einen Podiumsplatz zu ertanzen. Bereits in der Vor - und Zwischenrunde waren die Bremer voll da und zeigten den Wertungsrichtern, wer hier heute Europameister werden will. Kein Weg würde an diesem Turniertag an dem Grün - Gold - Club vorbeiführen. Allerdings hatte Trainer Roberto Albanese den gesamten Turniertag kein gutes Gefühl waren doch die Ös- terreicher Zwölfaxing in allen Runden richtig stark. Dazu kam der Heimvorteil und fast 600 Zuschauer standen hinter dem Lateinteam. Aber die drei furiosen Durch- gänge der Norddeutschen waren fehlerlos, tänzerisch sehr stark, ebenso der Aus- druck und die Emotionen. Am Ende standen für die Bremer 36,56 Punkte von möglichen 40 auf der Anzeigentafel. Das reichte allemal für den hochverdienten Sieg. Nicht so reibungslos lief es bei der TSG Bremerhaven, die nach 2008 wieder an ei- ner Europameisterschaft teilnahmen. Die acht Paare aus der Seestadt Bremer- haven hatten bereits zur Musikprobe, bei der die Teams die Gelegenheit haben, das Parkett kennenzulernen. In der Vorrunde gab es Patzer bei den Schwierigkei- ten und eine Ausstrahlung, die weniger dynamisch als noch am Himmelfahrtstag beim Abschlusstraining. Dafür gab es aber keine grundlegende Erklärung. Selbst

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